aus "Der Gottmensch":
Kapitel 57. BEMERKUNGEN ÜBER DEN GLAUBEN DER DREI WEISEN
Freitag, den 3. März 1944 – Jesus spricht (zu Maria Valtorta):
«... Du
beklagst dich, daß die Bücher, die von mir sprechen, dir ohne Kraft und
Saft zu sein scheinen, während du sie früher so sehr liebtest. Auch das
kommt von deiner jetzigen Lage. Wie kannst du wollen, daß dir
menschliche Arbeiten vollkommen erscheinen, wenn du die Wahrheit über
die Ereignisse durch mich selbst erfährst? So geht es auch mit den
Übersetzungen, selbst wenn sie gut sind. Sie verstümmeln immer die
Kraft der ursprünglichen Worte. Die menschlichen Beschreibungen der
Orte, der Geschehnisse und Gefühle sind wie "Übersetzungen", und daher
immer unvollkommen, ungenau, wenn nicht in den Worten und in den
Tatsachen, so doch in den Gefühlsbeschreibungen. Zumal heute, wo der
Rationalismus so vieles unfruchtbar macht. Wenn ich mich daher jemandem
offenbare, damit er mich sehe und kennenlerne, dann wirkt jede andere
Beschreibung kalt, unbefriedigend, ja abstoßend.
...
Ich segne dich.»
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